Bläserfreizeit des Albverbands in Heidenheim

FreizeitVom 09.02.2013 bis 12.02.2013, unter dem Motto“ I like to move“

Am Freitagabend startete die Bläserfreizeit, geleitet von Friedhelm und Annegret Buck aus Mössingen, und das dieses Jahr zum ersten Mal in Heidenheim.

Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es gleich los mit dem ersten gemeinsamen Blasen. Hier gab es fünf verschiedene Gruppen, in denen sich sowohl Anfänger als auch Profis wiederfanden. Dabei übernahm Deborah Buck die Profis in Gruppe 1, Volker Schumacher die Gruppe 2, Stefan Schumacher mit David Högermeyer die Gruppe 3, Tina Egner die Gruppe 4 und die Anfänger in Gruppe 5 Friedhelm Buck. Danach gab es noch einen gemeinsamen Tagesabschluss mit Andacht und gegen 19 Uhr dann das schon von Bonndorf bekannte Vesper mit frischer Wurst, organisiert von Hellmut Tränkle aus Zillhausen, sowie für die Jüngeren Nutella und die Älteren das passende Bier. Hier wurden in dem großen Essenssaal auch Brett- und Kartenspiele gespielt.

Leider musste an dem Abend auch ein Krankenwagen wegen einer ausgekugelten Schulter anrücken,die man dem Glatteis zuschreiben muss.

Der zweite Tag begann für die, die wollten, mit Frühandacht oder erst mit dem Frühstück um 8 Uhr. Darauf gab es dann gleich Bibelarbeiten, die in drei Altersgruppen stattfanden. Dabei hatte der leitende Pastor Christoph Klaiber aus Pfullingen die Erwachsenen, Annette Schöllhorn und Sebastian Münz die Teenager und Barbara Ebert die Kids. Danach ging es wieder für zwei Stunden in die Bläsergruppen und anschließend zum gemeinsamen Mittagessen, bei dem es, wie bei jeder Mahlzeit, aufgrund der vielen hungrigen Kinder oft etwas stürmisch zu ging. Nach dieser Stärkung ging es dann für die meisten zu Fuß ins hiesige Erlebnisbad mit Rutsche, Sprungturm, Schwimm- und Außenbecken. Die anderen erkundeten derweilen die Stadt und das Schloss Hellenstein. Gegen 14:00 traf man sich dann zu Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Danach machte man sich wieder daran, die Bleche beim Marschblasen und der anschließenden Gruppenarbeiten aufzuwärmen. Am Abend gab es wieder einen gemeinsamen Tagesabschluss mit Andacht und darauf wieder das obligatorische Vesper, bei dem sich unter der älteren Generation eine Art Stammtisch herauskristallisierte. Die Jüngeren waren derweil mit UNO, Phase 10, Kugelfuhr oder manch anderem unterhaltsamen Spiel beschäftigt.

Am Sonntag gab es statt Bibelarbeit morgens das schon seit Jahren zum Programmrepertoire gehörende Wunschblasen, in denen verschiedene Liedwünsche von jedem der wollte dirigiert wurden. Hier spielten alle Anfänger zusammen mit den Profis. Nach dem Mittagessen war dann aufgrund des super Wetters für viele der Gang nach draußen Pflicht und denen, die Tag zuvor baden waren, bot sich hier die Möglichkeit, die Schlossbesichtigung nachzuholen. Man konnte aber auch drinnen sein eigenes Cajon bauen. Es gab auch welche, die den nahegelegenen Skihang unsicher machten. Nachdem sich alle wieder zu Kaffee und Kuchen eingefunden hatten stand „Einblasen mit Debo“ auf dem Programm. Hier hat Debora Buck mit Bläsern aber auch z.B. mit Trommlern und umfunktionierten Koffern und Einrufen das bekannte „I wan’t to move it“ in einer erfrischenden Art eingeübt. Daraufhin ging es wieder in die Gruppen. Nach dem Abendessen gab es einen gemeinsamen Fackellauf zum Gottesdienst in die nahe gelegene Friedenskirche der EmK HDH.

Hier sorgte eine kleine Band für Lobpreismusik. Man konnte Jesus feiern, anbeten und bei einem kleinen Bastelteil sich Gedanken über seine Gaben, Beziehung zu Gott und den Hindernissen als Christ machen.

Am Montag gab es dann wieder Bibelarbeit und zwei Stunden Übung für Lippen, Harmonie- und Taktgefühl im Anschluss. Das Mittagsprogramm wurde offen gelassen. Manche spielten Tischtennis, Tischkicker oder im Schnee. Wieder andere nutzten die Zeit, um ein Buch zu lesen oder einfach mal auszuruhen. Um 15:00 Uhr gab es wieder selbstgemachten Kuchen mit Kaffee, an den ich mich, wie an all die anderen Mahlzeiten dort, gerne zurückerinnere. Nach dem Kuchen gab es dann wieder eine Runde Üben in den Gruppen, und im Anschluss an das Abendessen den von Deborah und Eli Buck, sowie von Barbara Ebert vorbereiteten bunten Abend, der schon in der Vergangenheit immer für Überraschungen gut war. Hier wurden 10 Gruppen ausgelost, die mit teilweise kuriosen Wettbewerben, darunter auch Zwetschgenkernweitspucken, Genaudreimeterlauf oder „Luftballons mit Mundstück zum Platzen bringen“ Punkte sammeln konnten. Gewinner war wohl jeder, der dabei zusehen bzw. mitmachen konnte. Nach der anschließenden Andacht wurde beim letzten Vesper nochmals fleißig Wurst verputzt und alte Bekanntschaften aufgefrischt.

Am letzten Tag war dann wie jedes Jahr das Werkstattkonzert der Höhepunkt. Hier durfte jede Gruppe zeigen, was sie die letzten Tage während der Gruppenarbeiten gelernt hatten. Und sogar unsere zwei Anfänger konnten am Ende ein beeindruckendes Ergebnis vortragen. Es gab natürlich auch dieses Jahr manchen Zuhörer, der den Weg auf sich nahm, um zu hören, was in den Tagen alles erlernt und geübt wurde.
Alles in allem war es von der Gemeinschaft zueinander und mit Jesus ein wunderbares Wochenende, an dem auch mit so viel Liebe der Gruppenleiter die Talente, die wir auf den Weg bekommen haben gefördert wurden. Es ist einfach schön zu sehen wie Jung und Alt im Musizieren für unseren Herrn Jesus zusammen kommen.

Sebastian Münz, Annette Schöllhorn