Zusammenhalten – Zusammensein – Zusammen musizieren

IMGP4078In den Tagen vom 13.02. – 17.02.2015 waren wir also auf der Bläserfreizeit in Heidenheim, mit dem Thema „himmlisch“.

Schon Jahre lang findet diese Freizeit statt und wird mit viel Aufwand geplant und durchgeführt. Dafür gleich mal an dieser Stelle ein herzliches, großes Dankeschön an alle, die dort in irgendeiner Form ihre Finger im Spiel haben/hatten.

Auch wenn ich selbst nicht zum ersten Mal an der Bläserfreizeit in Heidenheim teilgenommen habe, kann ich mich nicht erinnern, dass es mir dort jemals so gut gefallen hat, wie dieses Mal. Woran das lag weiß ich nicht. Vielleicht an den vielen, tollen Andachten, die super in das echte Leben passen; an dem freundlichen Umgang miteinander oder dem Gefühl gewollt zu sein? Möglicher Weise auch nur daran einmal mehr vor dem Alltagsstress zu fliehen; alles für diese Zeit hinter mir zu lassen, um weitere, kostbare Momente in mir wirken lassen zu können.

Nun aber zur Freizeit: Der Freitag begann mit einem ordentlichen Vesper, das wie alle anderen Mahlzeiten sehr „gaumenschmeichlerisch“ angerichtet war. Kreativ und als „Oho“ für’s Auge. Danach gab es eine kurze Pause zum Zimmerbeziehen, danach weiter mit Proben und Einteilung in jeweilige „Leistungsgruppen“ von 1-5. Während in Gruppe fünf die Mutigsten ihr Instrument mit auf die Freizeit nahmen um es dort zu erlernen, sitzen in Gruppe eins die geübtesten.

Anschließend an die Proben fand täglich der Abendschluss statt. Doch damit ist der Abend nicht beendet, denn dann hat man die Gelegenheit noch im Speisesaal beim freiwilligen Wurstvesper Spiele zuspielen, Gemeinschaft und Spaß zu haben. (…zumindest solange man darf, denn für alle unter 18 gibt es (leider) eine Deadline…)

Samstags war Ausflugtag, jeder hatte (nach Proben und Bibelarbeiten in den verschieden Altersgruppen) die Gelegenheit ins Schwimmbad oder wandern zu gehen. Wer wollte konnte auch im Haus bzw. Garten den Nachmittag verbringen. Letzteres kam bei den meist konstanten -3°C möglicher Weise etwas zu kurz… Nach einer kurzen Zwischenstärkung mit Kaffee und Kuchen ging es mit Marschblasen weiter. Hier spielen die Gruppen 1,2 und 3 gemeinsam Märsche verschiedenster Art und Schwierigkeitsstufen. Dann folgte der regelmäßige Tagesabschluss, wie ich ihn oben schon erwähnt habe.

Am Sonntag fand nach dem Frühstück eine gemeinsame Andacht satt, dann die üblichen Proben und am Abend fand dann ein bewegender Mitmachgottesdienst in der EmK Heidenheims statt.

Am Montag erwartete uns dann wieder Bibelarbeit und Proben und ein freier Nachmittag mehr. An diesem Nachmittag testeten die Bummerangbauer ihre Werke.

…Ich war eine von ihnen. Doch leider hatte ich bei einem meiner Würfe nicht genau aufgepasst und meinen Bumerang einem anderen Mädchen an den Kopf geworfen, was mir bis heute Leid tut. Doch glücklicher Weise schien nichts Schlimmes passiert zu sein. Höchsten evtl. eine Beule. Gott sei Dank!!!

Im Anschluss fand noch eine Probe und der Bunte Abend statt, bei dem wir alle gemeinsam um den großen Preis spielten.

Am Dienstag, Tag der Abreise,  fanden die letzten Proben und ein „Abschlusskonzert“ statt, bei dem die Gruppen Bestes gaben und den anderen ein paar Stücke vortrugen.

Mich persönlich hat die Freizeit neu motiviert, im Posaunenchor zu bleiben. Also ich kann sie euch nur weiter empfehlen!

 H.Arndt/Schöllhorn